Über die Christliche Medieninitiative pro

Die Christliche Medieninitiative pro e.V. ist laut Satzung ein spendenfinanzierter, gemeinnütziger Verein. Er agiert wie eine Nichtregierungsorganisation (NGO) mit der Zielsetzung, die christliche Botschaft und relevante kirchliche Themen in den Medien prominenter zu positionieren und vorsätzlich negativ verfälschten Auslegungen entgegen zu treten. Das Werk hat sich im Laufe der Jahre zu einem erfolgreichen Medienproduzenten und Dienstleister entwickelt. Es versteht sich als „Wertekompass“ für die Medien und versteht biblische Werte als Basis des friedlichen und konstruktiven Miteinanders für eine demokratische Gesellschaft. Die Organisation richtet sich seit ihrer Gründung eng an dem Claim „Mehr Evangelium in den Medien“ aus. An der Spitze des Vereins steht ein  ehrenamtlicher Vorstand, dem auch der Geschäftsführer (ex officio) angehört. Gewählt wird der Vorstand von der Mitgliederversammlung. Gegründet wurde die Christliche Medieninitiative pro 1975 als Konferenz evangelikaler Publizisten (KEP) in Wetzlar.

Das ursprünglich begrenzte Produkt- und Leistungsspektrum wurde im Lauf der Jahre erweitert. Zu den Nutzern der Medien- und Dienstleistungsangebote aus den verschiedenen Arbeitsbereichen des Vereins zählen heute nicht nur Christen mit evangelikalem Hintergrund, sondern unterschiedlicher christlicher Prägungen und Denominationen sowie eine wachsende Zahl weiterer Interessierter. Mit 26 Beschäftigten arbeitet das Werk aus insgesamt drei Büros in Wetzlar, Berlin und Jerusalem. Theologisch orientiert sich die Christliche Medieninitiative pro an der Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz.

Was die Christliche Medieninitiative pro bietet:

Das Angebot der Christlichen Medieninitiative pro ist breit gefächert. Am bekanntesten sind unsere reichweitenstarken publizistischen Produkte:

  • Das Christliche Medienmagazin pro ist eines der auflagenstärksten Magazine im christlichen Bereich. pro erreicht mit einer Auflage von 72.500 Exemplaren etwa 150.000 Leser. proKOMPAKT ist das pdf-Magazin von pro. Rund 11.500 Empfänger erhalten jeden Donnerstag die Themen der Woche per Newsletter. Zugleich informiert pro tagesaktuell über die Webseite pro-medienmagazin.de
    und über Social-Media-Plattformen
  • Die Auflage des Israelnetzmagazins ist identisch. Tägliche Nachrichten über Israel können Interessierte per Newsletter erhalten. Über die Webseite israelnetz.com sowie über Social-Media-Plattformen bietet die Israelnetz-Redaktion tagesaktuelle News zu Israel und Nahost

Außerdem bietet die Christliche Medieninitiative Media-Dienstleistungen für Medienschaffende, Gemeinden, kirchliche Werke und weitere Interessierte:

  • Christliche Medienakademie
  • Vorträge und Workshops vor allem zu Israel und zu medienethischen Fragen
  • publicon, ein Netzwerk von Christen in den Medien
  • Pressearbeit für überregionale christliche Veranstaltungen
  • Seit 1988 wird der christliche Medienpreis „Goldener Kompass“ verliehen

Horst Marquardt, Jahrgang 1929, ist evangelischer Theologe und Journalist. Er ist nicht nur Gründungsmitglied der heutigen Christlichen Medieninitiative pro, sondern auch von der Nachrichtenagentur Idea und ERF Medien.

Bärbel Wilde, Jahrgang 1950, ist evangelische Pfarrerin, Autorin und Referentin. Als Gründungsmitglied der heutigen Christlichen Medieninitiative pro war ihr von Anfang an das Vereinsziel „Mehr Evangelium in den Medien“ wichtig.

Friedrich Hänssler, 1927 – 2019, war Theologe, Musikwissenschaftler und Verleger. Auch er war Gründungsmitglied der heutigen Christlichen Medieninitiative pro.

Waldemar Murjahn, 1923 – 2004, war Unternehmer und Gründungsmitglied der heutigen Christlichen Medieninitiative pro. Außerdem war er einer der Initiatoren der Christlichen InterNet-Arbeitsgemeinschaft CINA, heute einem Bereich von ERF Medien.

Ziele der Christlichen Medieninitiative pro

Den Journalisten, Publizisten, Verlegern und Vertretern von Medienorganisationen und Kirchen, die in der Christlichen Medieninitiative pro e.V. zusammengeschlossenen sind, geht es um:

  • Weitergabe der christlichen Botschaft in den Medien
  • Darstellung und Kommentierung relevanter und aktueller Themen aus Kirche, Gesellschaft, Medien und Politik aus christlicher Perspektive
  • Wiedergabe beispielhaft gelebten christlichen Glaubens in der Öffentlichkeit
  • Stärkung der Medienkompetenz in den Gemeinden durch Seminare, Workshops, Vorträge
  • Vermittlung von Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen christlichen Journalisten, Produzenten und Verlegern
  • Ausbildung junger Christen mit Interesse und Begabung für publizistische Aufgaben und Weiterbildung für Journalisten und Medieninteressierte. Dazu hat die Christliche Medieninitiative pro e.V. 1987 die Christliche Medienakademie gegründet
  • Förderung eines tieferen öffentlichen Verständnisses für die aktuelle Relevanz des zentralen biblischen Themas Israel
  • Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Veranstaltungen, Werke und Einrichtungen, z.B. für Willow Creek Leitungskongresse
  • Würdigung wertvoller Medienbeiträge aus christlicher Perspektive. Hierzu verleiht die Christliche Medieninitiative pro seit 1988 den christlichen Medienpreis Goldener Kompass.

Geschichte der Christlichen Medieninitiative pro

1970
1970 trafen sich Repräsentanten von Organisationen und Verbänden, die auf der Basis der Deutschen Evangelischen Allianz arbeiteten. Die Teilnehmer dieses Treffens sprachen sich für eine Koordinierung der bisherigen evangelikalen Öffentlichkeitsarbeit in zentraler Hand aus. Damit wollten sie eine wirkungsvolle und sachkompetente Vertretung der evangelikalen Bewegung in den Massenmedien erreichen.

1975
Am 30.5.1975 wurde die „Konferenz Evangelikaler Publizisten e.V.“ (KEP) gegründet. Die Gründer waren: Pastor Horst Marquardt, Pfarrerin Bärbel Wilde, Verleger Friedrich Hänssler und weitere Teilnehmer eines Initiatorentreffens in Stuttgart. In den folgenden Jahren übernahm auch der  Unternehmer Waldemar Murjahn Verantwortung.

1982
Mit dem am 16. und 17.3.1982 durchgeführten „ersten evangelikalen Medienkongress“ in Böblingen trat die KEP erstmals an die Öffentlichkeit. Das Motto „Mehr Evangelium in den Medien!“ war zugleich die Hauptforderung des Kongresses, an dem mehr als 800 Medieninteressierte teilnahmen. Das zunächst als einmalige Ausgabe entwickelte Kongressmagazin wurde zur ersten Ausgabe des Christliches Medienmagazins pro.

1982
Der Theologe und Journalist Wolfgang Baake wurde am 1.7.1982 Geschäftsführer der KEP.

1984
Das Christliche Medienmagazin pro erschient ab 1984 mit drei Ausgaben im Jahr.

1985
Vom 16. bis 18.4.1985 fand der zweite Medienkongress in der Böblinger Stadthalle statt. Der Einladung der KEP folgten etwa 800 Kongressteilnehmer und bis zu 1.600 Tagesbesucher. Beschäftigte sich der erste Kongress noch vorwiegend mit der Frage nach dem Einsatz der neuen Technologien, so diskutierten die Teilnehmer nun über erste Erfahrungen mit den neuen Medien.

1985
1985 wurde die Christliche Medienakademie (CMA) gegründet. Am 1. 11.1985 nahm sie ihre Arbeit auf. Bis heute bietet sie in Seminaren und Schulungen Fortbildungen zu Medienthemen an.

1987
Ab 1987 erschien das Christliche Medienmagazin pro vier Mal im Jahr.

1988
1988 wurde der Medienpreis „Goldener Kompass“ erstmalig verliehen. Er geht an Medienschaffende, die Beispiele glaubhaft gelebten Christseins vorbildlich darstellen. Ausgezeichnet werden auch Beiträge, die Zuschauer, Hörer und Leser dazu motivieren, sich neu mit der Bibel auseinanderzusetzen und die dazu beitragen, dass christlicher Glaube und Kirche im öffentlichen Gespräch bleiben.

1990
1990 wurde eine Russlandarbeit ins Leben gerufen durch Waldemar Murjahn in Zusammenarbeit mit Alexander Kozynko, dem Leiter der Russischen Abteilung der Deutschen Bibel-Mission. Als Arbeitszweig ABC-Mission (Alle brauchen Christus-Mission) der Deutschen Bibel-Mission wurde der Bereich später selbstständig von KEP in Moskau organisiert. Die Literatur- und Medienmission hatte zum Ziel, mehr Evangelium in die russischen Massenmedien zu bringen.

1997
Umzug ins Christliche Medienhaus

1999
Der KEP-Vorstand beschloss am 14.9.1998 ein Büro in Israel einzurichten. Das KEP-Büro in Jerusalem nahm personell besetzt durch Johannes Gerloff zum Beginn des Jahres 1999 seine Arbeit auf. Mitte des Jahres begann Egmond Prill seine Vortragstätigkeit zum Thema Israel.
Im selben Jahr wurde der Vereinsname von „Konferenz Evangelikaler Publizisten“ in „Christlicher Medienverbund KEP e.V.“ geändert.

2000
Zum 25-jährigen KEP-Jubiläum wurde am 12.3.2000 die Internetseite www.israelnetz.com gestartet.

2001
2001 wurde die KEP-Medienstiftung gegründet.

2004
2004 wurde der Nachwuchsjournalistenpreis erstmalig verliehen. Die Erscheinungsfrequenz des Christliche Medienmagazins pro wurde auf fünf Ausgaben im Jahr erhöht.

2005
Start der Internetseite www.pro-medienmagazin.de

2006
Im Februar 2006 wurde das wöchentliche pdf-Magazin proKOMPAKT erstmals per E-Mail an Interessierte verschickt.

2008
Die ERF-Sendungen „Brennpunkt Nahost“ mit Horst Marquardt und Johannes Gerloff wurden als MP3 auf www.israelnetz.com angeboten.

2009
Statt bisher fünf Ausgaben, wurden ab 2009 jährlich sechs Ausgaben von pro mit dem heutigen Israelnetz-Magazin veröffentlicht.

2010
Start der Internetseite www.israelreport.ru als russische Übersetzung von www.israelnetz.com.
Erstmals zur Ausgabe 4/2010 wurde der Israelreport als separates Magazin mit dem Christlichen Medienmagazin pro verschickt.

2011
Im Februar startete Israelnetz-TV. Im gleichen Jahr eröffnete der Verein ein Korrespondentenbüro in Berlin.

2014
Der Politologe und Journalist Christoph Irion wurde neuer Geschäftsführer und löste Wolfgang Baake nach fast 32-jähriger Tätigkeit ab. Die Berlin-Korrespondenz erhielt neue Räumlichkeiten in der Friedrichstraße 55a.

2016
KEP-Gründungsmitglied und Pastorin Bärbel Wilde schied nach 41-jähriger Mitgliedschaft auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand und aus der Mitgliederversammlung aus. Im gleichen Jahr wurde die Russland-Arbeit eingestellt.

2018
Nach 16 Jahren an der Spitze der Vereins übergab Margarete Hühnerbein am 1.1.2018 das Vorsitzendenamt an den MDR-Journalisten Michael Voß.

2019
2019 wurde der Verein in Christliche Medieninitiative pro e.V. umbenannt. Im gleichen Jahr erfolgte ein Umzug in neue Räumlichkeiten in Wetzlar in der Charlotte-Bamberg-Straße 2.